
Lichtwellenleiter
Robuste Komplettlösungen für sichere Signalübertragung.
Der Lichtwellenleiter (LWL) ist temperaturbeständig bis 400 °C und durch ein flexibles, robustes Kabel mit Stahlgeflecht und Silikonmantel gegen Wasser, Staub, Säure und Temperatur geschützt. Sources
Lichtwellenleitersysteme
Standardmäßig besteht ein Lichtwellenleitersystem aus einer Sonde, dem Lichtwellenleiterkabel (LWL) und dem optoelektronischen Sensor (OE-Wandler).
Durch die hohe Temperaturbeständigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Vibrationen ist der Einsatz eines LWL ideal, wenn eine Kühlung nicht möglich ist und die Sensoren vor Vibrationen geschützt werden müssen.
Der Lichtwellenleiter (LWL) hat eine Temperaturbeständigkeit von bis zu 400 °C.
In vielen industriellen Anwendungen herrschen extreme Bedingungen: Brennkammern, Stahlwerke, Öfen. Standard-Glasfasern würden hier versagen oder schmelzen. Unsere hochtemperaturbeständigen Lichtwellenleiter verwenden spezielle Silica-Gläser und Schutzummantelungen, die auch bei 400°C noch zuverlässig funktionieren. Für noch extremere Anwendungen (bis 1000°C) bieten wir reine Quarzglas-Fasern an.

Glasfasern mit robuste Kabeln
Die Glasfasern sind in einem flexiblen und robusten Kabel mit Stahlgeflecht und Silikonmantel eingebunden.
Der Lichtwellenleiter (LWL) ist damit gegen Wasser und Staub und auch gegen Säure und Temperatur geschützt.
Bei den Lichtwellenleitern stehen Glasfasern für alle Sensoren bzw. Spektralbereiche zur Verfügung. Die Längen der Lichtwellenleiter hängen von den örtlichen Gegebenheiten ab und werden mit dem Kunden zusammen festgelegt.
Glasfasern sind extrem dünn und empfindlich. Ohne Schutz wären sie im Industriealltag kaum einsetzbar:
- Stahlgeflecht: Schützt vor mechanischer Beschädigung, Schnitt und Druck
- Silikonmantel: Dichtigkeit gegen Wasser, Staub, Öl und Chemikalien
So bleibt das Kabel flexibel genug zum Verlegen und hält trotzdem im rauen Industriealltag.

Herstellungsverfahren
Damit unsere Lichteiter und Glasfaserprodukte höchsten Standards entsprechen, setzen wir auf ein spezielles Herstellungsverfahren. So können außergewöhnliche chemische, haptische Robustheit gewährleistet werden, um in der entsprechenden Umgebung optimal zu performen. Präzision ist dabei ein wichtiger Faktor, um gemäß unserem Motto „Das unmögliche geschehen zu lassen.“
Verwendete Materialien
- Borosilikat: Glas mit hoher Temperaturbeständigkeit und chemischer Resistenz.
- PMMA (Polymethylmethacrylat): Thermoplastischer, leichter Kunststoff mit hoher Lichtdurchlässigkeit.
- Silica-Hard Clad: Robuster Kunststoffmantel für verbesserte Festigkeit und Haltbarkeit.
- Silica-Silica für UV- und NIR-Wellenlängen: Unsere speziellen Glasfasern, die für die Übertragung von Licht im ultravioletten (UV) und nahinfraroten (NIR) Bereich optimiert sind.
PMMA ist ein thermoplastischer Kunststoff, bekannt unter Markennamen wie Plexiglas oder Acrylglas. In der Faseroptik wird PMMA für:
- Flexible, kostengünstige Lichtleiter verwendet
- Große Kerndurchmesser (bis zu mehreren Millimetern)
- Anwendungen mit sichtbarem Licht
PMMA-Fasern sind weniger temperaturbeständig als Glasfasern (max. 70-100°C), aber deutlich flexibler und preiswerter. Das ist besonders in der Beleuchtung oder bei Sensoren, wo keine extremen Temperaturen herrschen, eine gute Wahl.

Borosilikat (auch „Borglas“ genannt) ist ein spezielles Glas mit hohem Boroxid-Anteil. Es ist das gleiche Material, aus dem hitzebeständiges Laborglas und Backformen hergestellt werden. In der Faseroptik bietet es:
- Hervorragende chemische Beständigkeit gegen Säuren und Laugen
- Gute Temperaturbeständigkeit bis etwa 400-500°C
- Niedrige thermische Ausdehnung (weniger Stress bei Temperaturwechseln)
Ideal für Standard-Industrieanwendungen und Beleuchtung.

Optionale Spezifikationen:
- Verschiedene Aperturen erhältlich
- Polarisation kann erhalten bleiben
- Anti-Reflex-Beschichtung möglich
- Verschiedene Längen, Durchmesser, Biegeradien, Wandler sowie Vakuumdurchführung optional
- Verschiedene Stecker und Aderendhülsen passend für Industrie und Medizin
SMA (Sub-Miniature A) ist ein Standard-Schraubstecker für Glasfasern, entwickelt für Laborgeräte und Spektrometer. Der Stecker hat ein 1/4″-36 Gewinde. FSMA ist die Fiber-Version mit speziell geschützter Ferrule für die empfindliche Faserendfläche. Durch standardisierte Stecker können Sie unsere Kabel direkt an Ihre Geräte anschließen, oder wir fertigen kundenspezifische Anschlüsse für Ihre Sonderanwendung

Silica-Silica-Fasern bestehen komplett aus hochreinem Quarzglas (Siliziumdioxid), sowohl der Kern als auch der Mantel. Diese Konstruktion bietet:
- Extrem hohe Temperaturbeständigkeit bis 1000°C
- Optimale Transmission im UV-Bereich (unter 300 nm)
- Hervorragende Übertragung im NIR-Bereich (1000-2500 nm)
- Minimale Absorptionsverluste
Deshalb kommen diese Fasern vor allem bei Hochleistungslasern, in der UV-Härtung und in der Spektroskopie zum Einsatz.

Anwendungen
Unsere Lichtleiter eignen sich für eine Vielzahl von Anwendungen, in denen es auf präzise Lichtübertragung und Farbechtheit ankommt, wie zum Beispiel:
- Medizintechnik
- Industrielle Beleuchtung
- Sensorik
- Lichtmesstechnik
… und vieles mehr!
Benötigen Sie weitere Informationen, ein individuelles Angebot oder eine fachkundige Beratung für Ihr Projekt? Wir stehen Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Verlässlichkeit entsteht nicht zufällig.
Qualität ist bei FOS Inon Optics kein Versprechen, sondern ein Anspruch, der messbar wird. Unsere Prozesse in Entwicklung und Fertigung faseroptischer Systeme sind nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Damit schaffen wir die Grundlage für zuverlässige Performance, reproduzierbare Ergebnisse und Vertrauen dort, wo optische Präzision entscheidend ist.





